Montag, 20. Mai 2013

Einzug neuer Technik

Lange habe ich mich gesträubt. Schon seit Jahren -wenn nicht sogar schon Jahrzehnten- gibt es diese elektronischen Helferlein. Doch weit getraut habe ich denen nie. Zudem waren sie mir immer viiiiel zu teuer, so dass ich das Geld dann lieber in den Tank 'gesteckt' habe.

Bisher kam ich ja auch ohne diese Helferlein zurecht. Papierstrassenkarte (schon das Deluxe-Modell: einlaminierte Karten zum Wiederbeschriften) geschnappt; geschaut, wo es ungefähr hingehen sollte - und Attacke.
Der grüne (wasserlösliche) Stift kreiselte zumeist fleissig über die Strassen; hinterliess in gestrichelter Form seine Zeichen. Jederzeit konnte man eine Änderung vornehmen; man war immer gut gerüstet, um den Überblick zu behalten.

Doch dann kam der Tag, an dem ich mich trotz Sträubens immer mehr dem Reiz eines Navigationsgerätes ergeben musste.


Das Internet wurde immer öfter bemüht, um sich einen Überblick über die gängigen Modelle zu verschaffen. Für u. Wider wurden gegeneinander abgewägt. Die Preise und der Lieferumfang wurde studiert.
Dann stand die Entscheidung fest: es wurde ein NavGear SLX-350 (von Pearl).

Ja, nun höre ich schon die Unkenrufe, dass ein Navi vom Günstiganbieter doch nix sein könne. Man resp. frau hätte doch lieber ein TomTom oder Garmin nehmen sollen. 
Tja - und wer gibt mir das Geld für die teuren Kameraden? Niemand ausser mir selbst!

Zurück zum eigentlichen Kandidaten.
Ein paar Tage später erfolgte die Lieferung. Karton ausgepackt; Navi und Zubehör inspiziert.
Weil mir leider die Zeit fehlte, um mich noch eingehend mit dem Navi zu beschäftigen (Pfingstreise stand unmittelbar vor der Tür..sprich, die Lieferung kam kurz vor Abreise), packte ich es kurzerhand ein und zergelte es mit.

Über Nacht schloss ich das gute Stück dann an Strom an, damit der Akku sich vollsaugen könne. Nebenher machte ich dann schonmal ein paar Einstellungen, was erstaunlich leicht von der Hand ging. Dank vorheriger Informarion und Notizen konnte ich viele Dinge schon gleich binnen Minuten einstellen.

Pfingsten selbst liess ich das Gerät nur mitlaufen, um zu sehen, wie sich der Bildschirm denn so anschauen liesse. Okay, wenn die Sonne nicht grade aufs Display schien, war es alles schick zu sehen. Aber wehe, die Sonne stach an mir vorbei aufs Display. Dann war Ende im Gelände.
Aber auch hierfür gibt es eine Abhilfe, die in diesem Paket enthalten war: ein Bluetooth-Headset.

Um es kurz zu machen: bisher habe ich es nicht bereut, das Teil gekauft zu haben. Einziger grosser Manko ist, dass es keine Option "Schönste Strecke" (so wie TomTom) hat. Aber ich werde die kommende Zeit mit Sicherheit an den Einstellungen experementieren und vielleicht so auf eine vertretbare Alternative stossen.


[Bild NavGear SLX-350 folgt]

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