Dienstag, 21. Mai 2013

Pfingsten 2013

Pfingsten 2013 ... ein Wochenende, dem ich schon lange entgegengefiebert hatte.
Pfingsten 2013 ... ein Wochenende, das ich mit RM zusammen verbringen würde.
Pfingsten 2013 ... ein Wochenende, welches ich / wir im Kreise meiner Freunde u. Bekannten erleben würden.

Die Anreise sollte Freitag stattfinden. Leider musste ich da noch 'kurz' ins Büro, so dass wir erst gegen 14.30 Uhr durchstarten konnten.


Das Wetter spielte uns leider auch einen Strich durch die Rechnung. Aber ändern kann man es nicht, sondern nur versuchen, das Beste draus zu machen.

Treffpunkt mit RM war in Guxhagen (kurz unter Kassel), da RM aus Münster zugeschossen kam (wo er schliesslich ja auch wohnt u. arbeitet). In der Zwischenzeit hatte ich unzählige Fahrbahnverengungen hinter mir, bei denen die Autofahrer irgendwie mit sich selbst nicht zurechtkamen. Ich weiss nicht, wieviele Staus sich ergeben hatten - aber irgendwann gings dann wieder flott weiter.
Leider nicht all zu lange, denn ca. 50km vor Guxhagen setzte Regen ein *grummel*. Der erste Gedanke war, anzuhalten und die Regenkombi anzuziehen. Doch den Gedanken verwarf ich dann wieder und zog nochmal zähneknirschend durch.
In Guxhagen wurde mein Eng'lchen erstmal wieder vollgetankt. Trotz Gepäck und Gegenwind hatte sie sich mit recht wenigen Litern zufriedengegeben - was mich natürlich wieder einmal stolz lächeln liess.
Der Blick auf die Uhr zeigte, dass ich bedingt durch die Staus und Baustellen schon viel zu spät dran war. Zum Glück hatten RM u. ich uns bei McDo verabredet.
Auf dem Parkplatz kriegte ich dann einen langen Hals.. ich fuhr ganz langsam und stierte in jede Lücke - aber keine Thunderace aus Münster zu sehen. Also die letzte freie Lücke für mich reserviert; mit nassen Klamotten rein zu Mc und dort nochmal umgeschaut. Hätte ja sein können, dass RM die Maschine ganz woanders geparkt hatte. Aber nein - kein RM zu sehen *traurig*.
Ca. 15 Minuten klärte sich dann auch auf, wieso ich ihn nicht habe sehen können. Er stand genauso wie ich in verschiedenen Staus und Baustellen.
Nachdem wir in Ruhe einen Kaffee und mehrere Burger vernichtet hatten, zogen wir uns die Regenkombis an und düsten weiter. Die nächste Baustelle liess nicht lange auf sich warten und somit auch wieder mal Stopp-and-Go. Aber zu zweit erträgt es sich dann doch besser *smile*
Irgendwann spätabends um Zehne sind wir dann angekommen... aber der Wirtsvaddi hatte zum Glück noch etwas zu Essen für uns aufgehoben, so dass wir nicht mit knurrendem Magen ins Bett wuseln mussten.

Am Samstag wurde erstmal gefrühstückt und währenddessen geklärt, wo wir denn heute uns ranhängen wollen. Da ich mich immer noch durch meinen Unfall bzw dessen Nachwirkungen gehandicapt fühlte, wollte ich eine eher ruhige Tour machen. (Im Nachgang stellte sich raus, dass wir mit dem eher flotteren Fahrer unterwegs waren - was auch okay war)





Es ging über Stock und Stein..manchmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Für einen GS-Fahrer sind Schotterpisten kein Problem - für uns 'Strassenmaschinenfahrer' ist es nicht immer ganz leicht. Aber auch diese Hürde wurde von allen Mitfahrern gut gemeistert und so ging es dann auf besser befestigten Strassen weiter durch die herrliche Landschaft mit den tollen Kurven.
Abends wurde dann wieder zusammengesessen und viel gequatsch, gelacht und etwas getrunken.

Sonntag wieder das Prozedere mit dem Frühstück, wo dann nochmals festgelegt wurde, dass wir (RM u. ich) uns wieder an den Tourguide von Samstag hängen wollten. Der Tag ansich versprach zudem trocken zu bleiben, so dass wir auf gute Strassenverhältnisse hoffen konnten.



Frl. Tapps beguggt sich ihre Verwandtschaft...

Am Montag hiess es dann schon wieder Abreise. Das Wetter war durchwachsen, aber immerhin trocken. RM u. ich entschieden uns, alleine die Abreise anzutreten, zumal wir uns ja in Guxhagen dann wieder trennen müssten.
Die Streckenführung ging locker beschwingt durch diverse Kurven und auch die eine und andere Serpentine.
Viel zu schnell kam dann der Autohof Guxhagen in Sicht. Dort nochmal die Maschinen betankt; bei Mc Donalds noch ein, zwei Burger inkl. Kaffee abgegriffen und nach mehrmaligen Hinauszögern trennten wir uns schliesslich.
Mein Gefühl zur Maschine war in den vergangenen Tagen besser geworden, so dass ich mich spontan entschied, wieder von der Autobahn abzufahren und die restliche Strecke über Land zu absolvieren.
Nach ca 4 Stunden (anstatt 2,5 geplanten Stunden) kam ich zu Hause an. Die Fazer wurde aufgebockt; die Kette bekam gleich noch nen Schuss Kettenspray und dann wurde die Kleine auch schon unter der Plane verstaut. Gute Nacht, mein Eng'lchen...schön, dass du bei mir bist :)

Ein kurzer Rückruf bei RM , dass ich heile daheim angekommen bin (ist seine Sorge nicht rührend? *smile*) und dann forderte das Sofa auch schon nach Aufmerksamkeit.

Fazit: ein schönes Wochenende und der Entschluss, Pfingsten 2014 wieder dort zu verbringen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen