Samstag, 5. Oktober 2013

05.10.2013 - Langes Okt.wochenende im Altmühltal - Tag 3

"Ausschlafen... gemütlich früstücken.. den Tag langsam beginnen.. sich Gedanken machen, wo man langfahren möchte.. einen zweifelnden Blick nach draussen werfen..resigniert durchatmen, weil es regnet..."
So in etwa kann man die ersten Stunden dieses Tages beschreiben.
Was nun? Wir wollen doch Motorrad fahren. Aber bei Regen? *brrrr*
Um die Zeit ein wenig in die Länge zu ziehen, gestalteten wir das Frühstück ausgedehnter als die Tage zuvor. Wir hatten ja schliesslich Zeit.. viiiel Zeit.
Zwischendurch wurde via WhatsApp mit einem befreundetem Paar, welches ebenfalls in der Stadt zugegen war, abgeklärt, was man nu machen könne.
Alternativen wurden aus den Gehirnwindungen gezogen.. allesamt bewirkten, dass man sich nicht einig wurde.
Die Einen wollten Motorrad fahren; die Anderen gedachten an einen Besuch auf dem Rummel oder im Kino...
Lange Gesichter prägten die Mienen... und dann kam sie - die Sonne. Zaghaft, als wenn sie sich schämen würde, uns verärgert zu haben, lugte sie zwischen den tiefhängenden Wolken hindurch.
Wir, die Motorrad fahren wollten, frohlockten. Jaaa, wir wollten fahren!

Flugs wurde sich in die Klamotten geschmissen; das befreundete Paar informiert - und um ca. 11.30 Uhr standen wir abmarschbereit an der Strasse. Es wurde verabredet, dass wir solange fahren würden, wie es das Wetter zulassen würde. Wenn's zu sehr wieder regnen würde, dann wäre der Abbruch der Tour angesagt. Schliesslich besagte der Wetterbericht keine grosse Hoffnung.. das Regenradar zeigte eine grosse Regenfront aus Rtg. Westen auf, die sich uns stetig näherte.

Aber wir tapfere "Ritter der Strasse" wagten es... das Abenteuer konnte beginnen.

Jenes Abenteuer war dann leider jedoch 2 Stunden später wieder beendet.. bzw. wir befanden uns auf der Rücktour. Die Regenfront hatte uns eingeholt; unsere treuen Maschinen ('Pferde') vermochten uns gerade eben noch ins Trockene zu retten.

Nun standen wir wieder vor der Frage, was tun.
Erstmal pellten wir uns aus den Klamotten wieder raus (erwähnte ich schon, dass man sich in der Winterkombi fühlt wie ein Michelinfrauchen?)

Wir verbrachten die Zeit mit zwei Gesellschaftsspielen. Jaaha, die ach so harten Biker geben sich mit sowas ab *schmunzel*.
Die Zeit flog an uns vorbei wie nix.. und zu um 17 Uhr hatten wir uns verabredet, in einer Lokalität dem Essen zu fröhnen.
Also plünnten wir uns in ausgehfeine Klamotten an (allgemein als Jeans, Pulli u. jacke bekannt) und begaben uns zur Bushaltestelle. Bushaltestelle? Ja, denn der Regen liess es leider nicht zu, dass wir uns via Motorrad in die Stadt begeben konnten. Doch in diesem Fall gab es zum Glück eine nahegelegene Haltestelle und eine direkte Busverbindung in die City.

Das Essen selbst war grandios. Lauter bayrische Spezialitäten bestellten wir; das Schmausern nahm kein Ende. Leckere Biersorten wurden verköstigt - man war schliesslich via öffentliche Verkehrsmittel unterwegs. Man durfte daher also ^^

Der Abend kam schneller als gedacht; die Verabschiedung von unserem Kumpel stand an.
Wir selbst planten, am Sonntag gegen 10 Uhr die Stadt zu verlassen. Die Rücktour sollte grösstenteils über Land erfolgen, so dass wir Zeit benötigen würden.

In der wonung angekommen, fanden wir recht schnell den Weg unter die vier Zipfel und somit auch ins Reich der Träume.

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