Sonntag, 6. Oktober 2013

06.10.2013 - Langes Okt.wochenende im Altmühltal - Tag 4

Sonntag... Rückreisetag.
Die Stimmung war gemischt.. das Wetter auch.

Also erstmal gut gefrühstückt; danach die Küche in einen respektablen Zustand versetzt, ehe man sich dran machte, die restlichen Klamotten in die Gepäcktaschen zu stopfen.
Die Abfahrt hätte sogar eher als geplant erfolgen können. 
Doch da hatte meine Fazer dann doch was gegen. Die letzten Tage schon hatte sie rumgemockert; hatte mir immer wieder zwischenzeitlich während der Fahrt die Ölwarnlampe gezeigt. Leichtes Hin- und Herschunkeln behob dann das Dilemma; ein ungutes Gefühl blieb.
Ja, die Fazer ist bekannt dafür, dass sie sehr sensibel auf etwas zu wenig Öl reagiert. Aber in der häufigen Anzahl, wie ich die rote Lampe nun habe sehen 'dürfen', war es mir unheimlich.
Ich hatte aber doch vor Abfahrt nochmal Öl aufgefüllt gehabt.. also daran konnte es doch nicht liegen, oder?
Noch in der Tiefgarage prüften wir den Ölstand - und mussten erschreckt feststellen, dass die Kleine leergerotzt war. Es war jedoch kein Leck zu erkennen. Wo also war das Öl geblieben? Hmm..

Da wir eh alle nochmal tanken mussten, erwarb ich dann auch gleich noch ne Pulle Öl für meine Kleine. Von dem 1 Liter nahm sie sich dann auch gute 750ml zu Gemüte. Oh Schreck!
Meine Gedanken kreisten irre in meinem Kopf umher. Begann die Kleine etwa, das Zeitliche zu segnen? War das der schleichende Abschied ihrerseits? Ich will das nicht.. noch nicht!

Wir verlegten die Rückreise auf die Autobahn. Okay, für den Fall eines Liegenbleibens keine so gute Idee, aber andererseits zwang uns das Wetter dazu. Leichter Regen hatte wieder eingesetzt; manch Einer sah sich dazu genötigt, den Regenkombi anzuziehen. Ich nicht; ich blieb tapfer und trotzte dem Regen!
Mit Argusaugen beobachtete ich die Ölkontrollleuchte. Wann würde sie wieder aufglühen?
Ich 'durfte' bis zum Schluss warten.. keine aktivierte Ölkontrollleuchte.
Der Blick ins Schauglas besagte mir am Ende der Tour (nachdem die Kleine sich ein wenig abgekühlt hatte), dass der Ölstand immer noch so war, wie bei heutiger Abfahrt.
Woran lag's also?
Vielleicht kommt meine Kleine mit ihren derzeit 123tkm langsam in das Alter, wo sie es nicht mehr mag, mit konstant 160 km/h über die Bahn gescheucht zu werden? Vielleicht versuchte mein altes Mädchen mir zu signalisieren, dass sie nun die etwas langsamere Gangweise über längere Zeit bevorzugt?
Ich werde auf sie hören. In Zukunft wird sie auf der Autobahn nicht mehr konstant über längere Zeit so 'hohe' Geschwindigkeiten fahren müssen. Es reicht auch aus, mit 140 km/h das Teerband 'aufzufressen'.

Der Abend wurde dann damit verbracht, mich im Fazerforum schlauzulesen. Und dort bekam ich dann auch u.a. die Antwort zu sehen, dass eben jener Ölverbrauch bei längerer, 'scharfer' Fahrweise auf der Autobahn durchaus vorkommen kann.
Okay, meine Kleine.. du hast gewonnen. Wie immer - und ich bin froh drüber.

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