Donnerstag, 19. Juni 2014

19-21. Juni - Fazertreffen in Thüringen

Dieses Jahr war es mal wieder soweit. Das Fazerfroum, wo ich seit 2003 mein "Unwesen" treibe, hatte wieder zum Jahrestreffen geladen.
Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass wir innerhalb Deutschlands 'wandern', so dass man immer wieder neue Ecken erfahren kann - im wahrsten Sinne des Wortes.

Da die meisten Bundesländer den 19. Juni einen Feiertag hatten (Niedersachsen leider nicht), waren viele Anmeldungen zum Fazertreffen eingetrudelt. 
Ich selbst habe mir 2 Tage Urlaub gegönnt, da ich von früheren Touren schon wusste, dass Thüringen eine wunderschöne Gegend ist. Langgezogene Kurvenstrecken erfreuen Auge u. Gemüt. Durch Wald u. Flur führen glattgestrichene Asphaltbänder, die das Motorradfahrerherz höherschlagen lassen.

Wie die Meisten es von mir gewohnt sind, reiste ich mit Zelt, Isomatte u. Schlafsack im Gepäck an. Die Anderen hatten es sich in dem Freizeitheim in Mehrbettzimmern gemütlich gemacht. Doch ich ziehe da mein Zelt vor, da ich so der Natur etwas näher bin.
(Anm.: mir gibt es unendlich viel Kraft, der Natur zu lauschen; sei es dem Wind zuzuhören oder aber die Vögel zwitschern zu hören)

Der Donnerstag (19. Juni) war meinerseits durch die Anreise geprägt. Ich hatte mir bewusst Zeit gelassen; nahm die Strecken fern ab der Autobahn u. grossen Bundesstrassen. Das Wetter war herrlich; es bot sich einfach an, auf den kleineren Strassen zum Treffpunkt zu fahren.
Am frühen Abend rollte ich auf das Gelände des Freizeitsheims, wo ich von bereits anwesenden Forenmitgliedern herzlich begrüsst wurde.
Rasch hatte ich mein Sack&Pack aufgebaut resp. verstaut und konnte mich in das Getümmel/Geschnatter stürzen.
Irgendwann am späten Abend (oder wars frühe Nacht?) krabbelte ich in mein Zelt, wo ich es mir dann im Schlafsack gemütlich machte. Gute Nacht Welt :)

Freitag hiess es ab 8 Uhr Frühstück-fassen. Man kennt das Essen aus der Jugendherberge ja... Brötchen, n bisschen Wurst u. Käse, Kaffee... fertig.
Highlight war morgends der Früchteteller, wo man zwischen Äpfeln, Banane u. kleinen Aprikosen wählen konnte. Ich griff jedenfalls zu :)
Gegen 10 Uhr starteten wir dann in verschiedenen Gruppen aufgeteilt zu unseren Touren. Mir stand der Sinn nicht nach "Daherbrennen"; ich wollte das Auge über die Gegend schweifen lassen; ich wollte ruhig dahergleiten und meinen inneren Akku auftanken.
Der Tourguide war Stefan, mit dem ich vor einigen Jahren auch schon gefahren bin. Wie damals bestätigte sich auch dieses Mal, dass wir super zusammen harmonierten. Es war auch für die anderen Mitfahrer ein angenehmes Tempo, so dass keiner sich gehetzt fühlte.
Erst am späten Nachmittag/frühen Abend rollten wir wieder ein - mit einem breitem Grinsen auf den Lippen.

Abends wurde lecker gegrillt; dazu gab es regionales Bier zu trinken. Ohne auf die Uhr zu schauen entschied ich mich dann irgendwann, ins Zelt zu kriechen. Angenehme Träume :)

Samstag frühstückte ich noch gemütlich, ehe ich meine Sachen packen musste. Da ich an diesem Tag (nachmittags+abends) noch eine Einladung hatte, war ich in der Situation, früher wegfahren zu müssen.
Diesmal ging es flotter gen Heimat; die kleinen Landstrassen mied ich diesmal; ich fand mich auf grossen Bundesstrassen u. einem Teilabschnitt Autobahn wieder.
Spass ist was Anderes !

Fazit des Wochenendes: herrlich :)

Bilder? Hmm... ich muss schauen, ob ich welche gemacht habe. Ich befürchte nein.
Daraus reift der Gedanke, mir eine Activ-Cam für den Lenker zu besorgen. Mal schauen.. dafür muss ich gedanklich mal echt tief in mich gehen.

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