Samstag, 19. Juli 2014

19. Juli - "Vulcanier"-Treffen in Bad Lauterberg

Samstag morgen.. 7.3o Uhr.. der Wecker klingelt, obwohl ich schon wach bin. Warm ist es..der Sommer hat uns dieses Wochenende voll im Griff.
Mühselig u. lahm erhebe ich mich; setze mir einen Kaffee auf, von dem ich mir erhoffe, dass er meine müden Geister beleben wird.
Dieses Wochenende sollte es in den Harz gehen. Mein mentaler Bruder -genannt Bro- hat mich kurzerhand auf die Gästeliste setzen lassen, nachdem sich privat bei mir Einiges geändert hatte. Bro war der Meinung, dass etwas Abwechslung mir gut tun würde.

Schnell war meine Gepäckrolle gepackt: Zelt, Isomatte, Schlafsack... in den Tankrucksack dann noch eine Jeans, ein T-Shirt u. Unterwäsche. Fertig.
Da ich eh immer minimalistisch unterwegs bin, reichte es diesmal völlig aus.
8.oo Uhr... der Kaffee tat leider nicht seine Wirkung; immer noch ein wenig drömelig im Kopf suchte ich die restlichen Utensilien zusammen.
8.15 Uhr... Abfahrt... ich war zwar erst zu um 9 Uhr bei Bro angemeldet, aber ich ging davon aus, dass es ihm nichts ausmachen würde, wenn ich schon eher auf'n Hof rollen würde.
Gemütlich rollte ich über die leeren Strassen...überlegte in Ochsendorf noch, ob ich tanken solle - aber der Blick auf die Preistafel liess mich geschockt weiterfahren. Der Tank war noch halbvoll; ich würde also auf jeden Fall bis nach Bad Lauterberg kommen, wenn's drauf ankommen würde.
Um kurz vor 8.3o Uhr stieg ich bei Bro aufm Hof von der Fazer. Nach einer herzlichen Begrüssung ergaunerte ich mir noch einen weiteren Kaffee - mit dem gleichen Effekt, dass ich nicht wirklich belebt war.

Wir warteten noch auf Junior von Bro, der die Strecke bis nach Bad Lauterberg mitfahren wollte. Dieser hatte sich nach dem Weckerklingeln wohl nochmal für 5 Minuten hinlegen wollen. Und wie man sich denken kann, sind aus den 5 Minuten ein paar mehr geworden.
Schliesslich starteten wir gegen 9.3o Uhr durch...Königslutter liessen wir gefplegt hinter uns; überquerten den Elm und machten uns auf den Weg gen Südharz.
In Bad Lauterberg angekommen bauten wir auf dem Gelände erstmal unsere Zelte auf. Heike, Bro's Freundin, war schon vorgefahren und hatte ein lauschiges, schattiges Plätzchen ergattert - wo wir uns nun mit hinzugesellten.
Anschliessend ging es zum Benzinquatschen... es wurde viel gelacht, viel gescherzt und nebenher floss das Bier auch schon reichlich. Keiner hatte mehr vor, seine Maschine auch nur einen Kilometer zu fahren. Zu warm!
Bis auf einen Auffahrunfall, welcher sich direkt vor dem Geländer ereignete, blieb das Wochenende ruhig. Gepflegt wurde die Party gefeiert; ab und an kühlte man sich etwas in dem nahegelegenen Kanal ab. Das Wasser hatte wohl max. 8 Grad. Es "biss" förmlich, wenn man die Hände o. Füsse zu lange drinne liess.

Abends wurde lecker Spanferkel mit allerlei Beilagen dazu gereicht. Ich war mir nichtmal sicher, ob ich die Portion überhaupt schaffen würde, da ich die vergangenen Tage kaum etwas habe essen können. Und wie befürchtet - ich musste einen kleinen Teil zurückgehen lassen :(

Irgendwann im Laufe des Abends hatte ich mich dann  zurückgezogen; ich musste n Moment für mich haben. Da der ganze Tag schon an mir gezerrt hatte, legte ich mich auf die Isomatte - und war ratzfatz eingeschlafen.

Der Sonntag startete ruhig und gesittet. Nach dem Frühstück, welches reichhaltig gereicht wurde (inkl. Froops-Joghurt!!), machte ich mich ans Zeltabbauen. Es ging erstaunlicherweise noch geübt von der Hand, auch wenn mein letztes Abbauen schon mind. ein halbes Jahr her war.
Im Schatten wartete ich dann darauf, dass Bro u. seine Freundin auch fertig wurden; dass wir startklar waren.

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, fuhren wir gemütlich über die grösseren Strassen durch den Harz. Auf der Autobahn ist der Esel dann mit mir im Schweinsgallopp durchgegangen und in Schladen habe ich dann auf die Beiden gewartet.

Dort trennten sich dann auch unsere Wege... zügig fuhr ich die Landstrasse gen Heimat. Die Wärme liess die Landschaft flirren und ich stiess einen erleichterten Seufzer aus, als ich endlich daheim auf den Parkplatz rollte.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann mit "Wohnungsbewachung"... lauschige, kühle 24 Grad gegenüber 33 Grad draussen liessen die Entscheidung leichtfallen.


Bilder des Tages: 











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