Samstag, 30. August 2014

3o. August - "Auferstehung" durch Bikerparty bei Freunden

Der eine oder andere Mitleser dieses Blogs wird sich nun über die Überschrift wundern. Ich hoffe jedoch, dass ich im Laufe des Textes verständlich erklären kann, was ich mit diesem Titel ausdrücken will.
Begonnen hat das Wochenende eigentlich schon am Freitag. Da bin ich mit Freunden zum 5o-zigsten Geburtstag eines gemeinsamen Freundes gefazert. 

Kurz abgerissen: geile Party :)
Sehr viel mehr möchte ich auch aus privaten Gründen nicht schreiben, ausser: viele bekannte Gesichter wiedergesehen; viel gelacht; viel getanzt und auch viel getrunken - ich geb's zu.
Samstagmorgen gegen 4 Uhr habe ich dann endlich den Weg in meinen Schlafsack gefunden. Die Ruhe währte jedoch nicht sehr lange; gegen 8 Uhr stand ich wieder auf der Matte.
Da ich bei den Leuten schon als Morgenmuffel bekannt bin, kamen auch keine weiteren Kommentare, wieso ich so zerknittert aussah. Ein paar Becher Kaffee später war ich dann endlich ansprechbar *lach*.
Nach und nach regte sich dann das Leben dort bei der Partylocation; ich selbst packte mein Zeugs zusammen und verzurrte es auf der Fazer. Wir wollten schliesslich noch weiter zu einer anderen Party :)

Gegen ca. 13 Uhr waren wir dann alle startklar. Über die Landstrasse ging es dann in den ca. 5o Kilometer entfernten Ort. Wir liessen uns Zeit; zumal es nachts geregnet hatte, die Strassen feucht und teilweise glitschig waren (danke an die urbanen Landsleute *grins*).
Nach 2 Stunden rollten wir dann auf das Partygelände vom "MF Riesenbeck", die an diesem Wochenende ihr Jubiläum feierten. 
Erstmal über die Matschepiste rauf auf die Wiese; Mopeten abgestellt und auf in die grosse Begrüssungsrunde. Das ist mitterweile ein mir liebgewordenes Ritual :)

Eine Stunde später kam ich dann endlich dazu, mein Zelt aufzubauen; meine Klamotten reinzuschmeissen und mich dann wieder ins Getümmel zu werfen. Zu Aller Leidwesen hat es angefangen, zu regnen. Ein "sommerlicher" Landregen, der da auf uns niederprasselte. Aber der gastgebende Club hatte vorgesorgt und diverse Planen sowie ein grosses Partyzelt aufgestellt. Wir waren also im Trockenen :)
Die Zeit verging; die Stimmung heizte sich immer mehr auf. Jeder hatte irgendwo Jemanden zum Quatschen; Jeder war trotz des nun starken Regens guter Laune.
Die Stunden vergingen wie im Fluge - wie ich später feststellen musste. Ich hatte das Gefühl, gar nicht mit Allen gesprochen, gelacht und was getrunken zu haben.
Und trotz dieses kleinen Wehmutstropfens habe ich etwas Anderes festgestellt: ich war endlich wieder angekommen :)
Ich war dort, wo ich ich sein kann. Dort, wo ich immer herzlich willkommen bin. Dort, wo ich unter Freunden bin.
Dieses Wochenende hat mir aufgezeigt, was ich die letzten Monate vermisst hatte, weil ich mich (freiwillig) Jemanden angepasst hatte, der mit dieser "Szene" nicht so viel anfangen kann, auch wenn er ein Motorradfahrer ist.
Ich hatte das Gefühl, ich blühte wieder auf.

Auch diese Nacht ging wohl nicht vor 4 Uhr morgends für mich zuende (ich muss dazu erwähnen, dass ich keine Uhr trage). Nach ein paar Stunden des Schlafes, welcher jedoch nicht erholsam war, packte ich im Regen wieder meine Klamotten zusammen und auf die Fazer.
Gegen 1o Uhr begann das Verabschiedungszeremoniell, so dass wir dann gegen ca. 1o.3o Uhr von der Wiese gerollt waren. Das Wetter hatte sich soweit aufgeklart, dass es zumindest für die Fahrt hoffentlich trocken bleiben würde (Nachtrag: ich hatte auf den letzten Kilometern dann doch noch 2x ne Husche abbekommen - aber nicht schlimm, denn ich war ja auf dem Rückweg).

Fazit des Wochenendes: wieder "zuhause" :)
Damit meine ich nicht das gebäudetechnische Zuhause, sondern das Gefühlte..das Mentale.

Bilder habe ich diesmal leider kein Einziges gemacht.

PS: und etwas zum Nachdenken habe ich auch noch mit auf den Weg bekommen :) (dazu aber später mal mehr)

(Edit: am o9. September fiel ein Entschluss...dazu aber demnächst mehr)
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Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch - zum Ankommen und wofür auch sonst immer ... !!!

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    1. Heike, ich danke dir. Ich denke, du wirst es nachvollziehen können, was für ein Gefühl ich hier versucht habe zu beschreiben.

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  2. Auf jeden Fall denke ich, das ich DAS nachvollziehen kann ... *knuddel* ... gib acht auf Dich!

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