Freitag, 1. August 2014

o1. August - Erzgebirge, Thüringer Wald, Rhön und Edersee

Der zweite Tag meines eigenen Motorradabenteuers begann ruhig und entspannt.
Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht frühstückte ich in Ruhe, ehe ich mich daran machte, mir Gedanken über die Route diesen Tages zu machen.
Ich hatte passendes Strassenkartenmaterial mitgenommen gehabt, so dass ich mir erstmal einen Überblick machen konnte, wo ich die schönsten Strecken finden konnte.
Nach alter Manier kritzelte ich auf der laminierten Strassenkarte mit einem wasserlöslichen Stift mögliche Streckenverläufe an. Im Thüringer Wald kann man sich kaum entscheiden, welche der schön geschwungenen Strassen man fahren möchte. Jede hat ihren eigenen Reiz und ich wusste von Anfang an, dass ich nicht alle wunderschönen Verläufen würde folgen können.

Zuvor hatte ich mich noch versichert, dass ich den Namen des Zeltplatzes hier im Blog erwähnen dürfe - und somit tu ich das nun: Campingplatz "Talsperre Pöhl"
Diesen Campingplatz kann ich nuuur empfehlen; sauber, gepflegt und mit freundlichem Personal besetzt.
Einziges Manko: es gibt keine schattigen Plätze.
Nachdem ich meine Sachen auf der Fazer verstaut hatte, tiggerte ich die Strecken ins Navi ein. Einige Zeit später konnte ich mich auf den Weg machen.

Nächstes Ziel war Schleusingen, wo ich mein Zelt aufbauen wollte. Über diverse Kurvenstrecken trudelte ich dort dann so gegen 17.3o Uhr ein. Ich hatte Glück und bekam noch einen Platz.
Dieser Campground konnte gegenüber dem vorherigen Zeltplatz nur mässig bestehen; dieser Platz schien eher für jüngeres Klientel gedacht zu sein, was sich auch im Geräuschpegel niederschlug.
Ich kaufte mir am platzeigenen Kiosk ein paar Flaschen regionalen Bieres, ehe ich mich an den Stausee zurückzog. Dort machte ich mir schon -unter Zuhilfenahme der Karten- Gedanken über die Routenführung des nächsten Tages.


Irgendwann zog es mich zum Zelt zurück; dabei kam ich -wie man es von mir ja schon kennt^^- mit meinen Zeltnachbarn ins Gespräch.
Es handelte sich hierbei um Niederländer, die mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Tschechien waren. Während unseres Austausches konnte ich für mich viel an Informationen mitnehmen, was Gepäck und Utensilien anging. Erstaunlich, was so alles auf ein Fahrrad zu packen ist. Respekt.
Der Abend neigte sich; ich wurde -auch bedingt durch das Bier- müde und daher verabschiedete ich mich schliesslich. 

Die Nacht bzw. die Träume fingen mich schnell ein.

















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen