Freitag, 3. April 2015

o3. - o6. April: langsames Einpendeln

Viel gibt es nicht zu berichten. Denn die letzten Wochen standen eher unter dem Zeichen "Haus gemütlich machen".
Gewisse Umstände machten es nötig, dass ich mein Domizil wechseln musste. Im Nachhinein kann ich mit Stolz u. Zufriedenheit sagen, dass ich das Richtige getan habe.

Die Fazer hatte ich dann im März auch aus ihrem Winterquartier geholt. Anfangs mockerte sie rum; sie lief nur auf 3 Pötten und richtige Gasannahme sieht auch anders aus.
Also schob ich die Kleine zurück in die Garage, in der sie überwintern durfte. Kurze Absprache mit dem Besitzer der Garage und ich durfte die Kleine weiterhin stehenlassen.
Rasch hatte ich die Batterie ausgebaut..gedanklich hatte ich mir schon die verschiedenen Fehlerquellen zurechtgelegt - und die Batterie war die am einfachsten zu erledigende Aufgabe.



Ein paar Tage später fuhr ich wieder zur Garage. Die diesmal vollgeladene Batterie (Memo an mich: Batterie doch wie bisher gehabt übern Winter ausbauen - hatte ich diesmal ausnahmsweise! nicht gemacht)
Und was soll ich sagen? Die Kleine sprang ohne Probleme an; rappelte sich zurecht und lief dann einwandfrei - inkl. Gasannahme. Kein Sprotzen mehr, kein Bocken mehr.
Ratzfatz mich in die im Auto mitgenommenen Klamotten geschmissen und schon ging es auf 2 Rädern gen (neue) Heimat.
Mein Schatz (M.) guggte nicht schlecht, als ich mit der Fazer dann auf den Hof getuckert kam. 
Dieses erfreuliche Ergebnis wurde dann abends mit einer Flasche Bier begossen, nachdem wir mein Auto noch geholt hatten.

Nun steht die Kleine also in einem neuen Domizil. Für mich ist es ein ungewohnter Anblick, beim Verlassen des Hauses noch einen verabschiedenden Blick auf die Fazer werfen zu können, die nun wohlbehütet unter einem Carport steht. Das kannte sie bisher ja nicht.

Die Tage flogen dahin; viele Gelegenheiten zum Fahren gab es nicht, da das Wetter sich recht bescheiden hielt. Der Plan war dann, wenigstens am Osterwochenende eine kleine Runde drehen zu können. Wäre ja wie verhext, wenn an den 4 freien Tagen nicht wenigstens 2 Stunden Einpendeln dabei rausspringen würde.

Es kam dann gottlob auch so, wie wir es uns erhofft hatten.
Sonntag war das Wetter zwar kühl, aber die Sonne lugte immer mehr hervor und liess einen das Wetter wärmer erscheinen als es war.
Die beiden Maschinen standen gemütlich wartend im Hof; wir hatten uns überlegt, unsere Nachbarin mitzunehmen, die selbst auch eine kleine Maschine fährt (Anm.: Suzuki GSX R 600).
Da sie selbst noch nicht so lange fährt, wurde vereinbart, nur eine kleine softe Runde zu drehen.
Mein Schatz vorweg, dann unsere Nachbarin und als Schlusslicht dann ich.
Die Runde war gemütlich mit verschiedenen Passagen. Kurven wurden von langläufiger Landstrasse abgewechselt. Überall strengte der Frühling sich an, ein grünes Kleid über die Bäume u. Büsche zu legen.
Ich hatte genügend Zeit, den Blick über meine neue Heimat schweifen zu lassen. Nicht, dass ich nicht früher schon hier des Öfteren durchgefahren wäre. Doch da hatte ich mir nie die Zeit genommen, mir alles in Ruhe anzuschauen.
Jetzt sieht es anders aus; jetzt begutachte ich die kleineren Dörfer u. Ortschaften und präge mir die spassversprechenden Strassenetappen ein.

Nach knapp 3 Stunden waren wir wieder auf dem Hof zurück. Knisternd u. knackend rollte ich meine Kleine unters Carport, während mein Schatz seine TDM daneben stellte.
Im Hof war noch Sonnenschein, so dass wir uns mit unserem "Feierabendbierchen" auf die vordere Hofbank setzten und noch ein bisschen schwatzten.
Für abends hatten wir dann den Besuch des Osterfeuers geplant.


Fazit: ein schöner Tag neigte sich dem Ende und in gemütlichem Tempo konnte ich mich auf die Kleine wieder einpendeln.
Nun kann die Saison beginnen !



Bilder folgen demnächst.

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