Freitag, 22. Mai 2015

22. - 25. Mai: von Indianern, Tipis, alten Autos und einem Six Pack

Dieses Wochenende war wieder eine Tour geplant. Es sollte in die Nähe von Magdeburg gehen, wo wir ein entspanntes Wochenende verbringen wollten.
Mein Schatz M. war schon am Donnerstag losgefahren; da ich noch arbeiten musste, fuhr ich freitags direkt nach der Arbeit los.

Gemütlich über die Landstrasse zockelte ich durch die Gegend, wobei ich mich dem Ziel "Tipidorf Bertingen" stetig näherte. Die Fahrt ansich verlief ruhig, wenn man mal von den schlechten Strassenverhältnissen absieht, die Fahrer/in u. Furhwerk (sei es Auto wie auch Motorrad) durchschüttelten.
Gegen frühen Abend erreichte ich entspannte das Ziel; ich war nicht schnell gefahren; ich hatte mir Zeit gelassen.
Nach einem kurzem, freundlichem Hugh vom Häuptling fuhr ich auf dem Campingplatz weiter bis zu den Tipizelten. Dort war geplant, die nächsten Nächte zu schlafen - in Gesellschaft vom Six Pack.
Das Six Pack ist der kleine, feine Motorradclub, in dem M. beheimatet ist.

Rasch hatte ich meine sieben Sachen ab- u. ausgepackt, so dass ich mich schnell dem ersten Bierchen (Freiberger) widmen konnte. Auch etwas Schmackhaftes für den Magen wurde schnell gefunden, so dass ich nicht mehr knurren musste wie ein Bär.

Der Abend verlief gemütlich; man wechselte vom Blockhaus (welches als Restaurant u. Treffpunkt dient) zum Lagerfeuerplatz im Tipidorf. Dort machte man die Bekanntschaft eines Motorradclubs aus der Gegend von Goslar/Harz, deren Clubhaus in Langelsheim steht  (Memo an mich: dort mal einen Besuch abstatten...)
Nach u. nach verschwanden alle in den Schlafsäcken und wider Erwarten schlief ich schnell ein und vorallem schlief ich durch - obwohl drei Schnarcher mit im Tipi waren.

23. Mai:
Heute splittete sich die Gruppe ein wenig auf. Die Einen wollten einfach nur relaxen; die Anderen wollten ein wenig Land u. Leute erkunden.
Ich gehörte zu denen, die unterwegs sein wollten. Ich wollte die Gegend erkunden. Ich wollte was sehen.
Mit ingesamt 3 Leuten fuhren wir nach Paaren/Glien... Nähe Berlin.
Die Strassenverhältnisse waren für meine Begriffe unter aller Kanone; man wurde wieder ordentlich durchgeschüttelt.
Doch in Paaren wurde man vollends entschädigt für die Strapazen.
Dort fand ein Oldtimertreffen statt. Verschiedene Epochen der automobilen Zeit wurden eindrucksvoll vorgestellt. Ich kam gar nicht dazu, sämtliche Exponate würdig zu bestaunen - es waren einfach zu viele.
Wir verbrachten den halben Tag dort auf dem Gelände, ehe wir uns schweren Herzens wieder auf den Rückweg zum Tipidorf machen mussten. Dort war für abends leckeres Barbeque angesagt, welches wir uns nicht entgehen lassen wollten.

Nachdem wir die leckeren Gaumenfreuden genossen haben (Worte erspare ich mir - man sehe sich die Bilder an), genossen wir die Abendstunden noch bei Bier u. Lagerfeuer, ehe jeder für sich zu unterschiedlichen Zeiten in den Schlafsack verschwand.


24. Mai:
Heute stand im benachbarten Dorf "Pfingst-Bosseln" an. Ein paar Leute vom Six Pack wollten an dieser Veranstaltung teilnehmen und hatten eigens deswegen einen Bollerwagen per Auto anreisen lassen. Dezent geschmückt und mit der "lebenswichtigen" Flüssigkeit namens Bier u. selbstangesetzten Likör machte sich die Truppe von 4 Leuten auf den Weg.
Die Anderen teilten sich auf; die Einen fuhren nach Magdeburg zum Mittelaltermarkt und wiederum Andere blieben einfach vor Ort, um auszuspannen.
Diejenigen, die vor Ort geblieben waren, setzten sich auf die Terrasse des Blockhauses, welches als Restaurant sowie allgemeinen Treffpunkt diente.
Neben mehreren Bierchen zog die Zeit unterhaltsam vorbei, ehe die Bosseltruppe sowie die Motorradfahrer wieder eintrafen.

Der Abend gestaltete sich gemütlich; man setzte sich schlussendlich ans Lagerfeuer, um irgendwann in den Schlafsäcken zu verschwinden.


25. Mai:
Abreisetag.. hier sollte nicht mehr viel geschehen.
Nachdem man sein Sack u. Pack zusammengerafft und auf die Motorräder bzw ins Auto verstaut hatte, hiess es Abschiednehmen vom Häuptling und seiner Frau "Blaues Wasser".
Die Fahrt ging wieder über holprige Strassen, welche sich jedoch besserten, je dichter man dem sog. Westen kam.
Ohne grosses Bramborium teilte sich die Gruppe auf; jeder wollte nur noch nach Hause und dort das Wochenende ausklingen lassen.



Fazit: ein Wochenende lang Döneken machen kann ebenso anstrengend sein wie tagelanges Motorradfahren.


Bilder: 























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