Dienstag, 16. Juni 2015

16. Juni - neues "Schmuckstück"

Diesmal geht es nicht um ein Motorradtreffen, sondern um die Wiedergabe eines Erlebnisses der letzten Tage.
Die Personen, die mich kennen, wissen, dass ich mich schwer tu, meine geliebte Fazer in die Hände eines sog. "Freundlichen deines Vertrauens" zu geben. Zu viel Murks wurde in den frühen Jahren an ihr angestellt, so dass das Vertrauen in die Zunft nicht wirklich erwachsen konnte.

Dennoch gibt es einen kleinen Yamaha-Händler bei uns in der Umgebung, welcher durch gute Arbeit das Vertrauen meinerseits wieder ein bisschen festigen konnte.
Die TDM von meinem Schatz bedurfte unlängst einer Generalinspektion, welche zu voller Zufriedenheit unsererseits durchgeführt wurde. Da die TDM bereits eine alte Ladie ist, geht der Service nicht immer leicht von der Hand.
Doch jener besagte Händler schaffte es.

Nun stand bei meiner Fazer ein Kettenwechsel an und ich stellte mir die Frage, ob ich diesen selbst vornehmen oder lieber vornehmen lassen würde. Ich entschied mich aus Bequemlichkeit für Letzteres und brachte daher meine Kleine zu besagtem Händler.
Nachdem wir die Formalitäten geklärt hatten, wurde ich nach Hause geschickt. Trotz des beklemmenden Gefühls, welches ich nicht verleugnen möchte (aber nur, weil die Fazer nicht daheim war!!), konnte ich die Nacht ruhig schlafen.
Ich war gespannt, wie schnell der Kettenwechsel denn vonstatten gehen würde. Mit einer Arbeitszeit von mind. 2 Werktagen habe ich gerechnet... am Mittwochmittag bekam ich den erlösenden Anruf, ich könne meine Fazer wieder abholen. Ich staunte nicht schlecht: am Dienstagabend abgegeben; am Mittwochnachmittag wieder abgeholt.
Beim Abholen habe ich noch ein bisschen mit dem Junior gequatscht. Er war total von der Tatsache begeistert, dass die kleine Fazer schon 142tkm aufm Tacho zu verzeichnen hatte. Wir tauschten uns darüber aus, wie ich die Fazer behandel.... sprich Warmfahren, Wartungsarbeiten..etc etc.
Zudem war Junior begeistert, dass ich diese Kilometerleistung selbst aufm Motorrad erbracht habe.

Im Gegenzug seiner Begeisterung habe ich ihm "angedroht", dass er aufgrund von Toparbeit zwei weitere Kunden hinzugewonnen habe und die ruhige Zeit somit vorbei sei. Mit einem Grinsen wurde mir eröffnet, dass man sich über diese Tatsache freut.

Mit einem viel besserem Gefühl als vorher bin ich dann nach Hause gefahren. Das neue Schmuckstück (Kette) surrte leise; kein Ruckeln u. Stockern mehr. Es war ein entspanntes Fahren in den verschiedenen Gängen möglich :)
Daheim angekommen begossen wir das freudige Ereignis mit einer Flasche Bier, ehe wir uns dann dem abendlichen Dingen zuwendeten.

Ein schöner Tag neigte sich dem Ende und ein neuer Händler darf sich mit dem Titel "Freundlicher deines Vertrauens" rühmen.

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