Donnerstag, 4. Februar 2016

o4. Februar: Start the engine - kleiner Saisonstart

Vormittags um 1o.oo Uhr... der Blick geht sehnsüchtig aus dem Fenster, wo sich die Landschaft in herrlichen Sonnenschein präsentiert. Ein Blick aufs Thermometer hingegen sagt einem, dass es lediglich 6 Grad sind *brrrr*
Was also tun!?


Diese Frage zu beantworten ist zwar auf meinem spontanen Impuls heraus einfach - aber die Umsetzung erwies sich dann doch als etwas komplizierter.

Vor Winteranbruch hatte ich die Batterie der Fazer ausgebaut, um sie hier in der Wohnung an einem kühlen, (katzen-)geschütztem Ort wieder aufladen zu können. Die Erlebnisse der letzten Winter hatten mir dazu geraten, die Batterie auszubauen - wenn ich wieder gescheit durchstarten wollte.

Der Einbau ansich ging flott von der Hand, denn wenn man das schon n paar Jahre macht, dann entwickelt man eine gewisse Routine darin. Batterie ins Fach reinplumpsen lassen; die Plättchen vorsichtig in die Pole reinfummeln (die Plättchen neigen dazu, sich schnell ins Nirvana zu verabschieden) und dann die Leitungen angeklemmt. Ein bisschen mit der Verschraubung gebrokelt, aber dann sass alles.
Nun kam die Probe auf Exempel... wird die Kleine anspringen?
Schlüssel mehrfach auf Zündung gedreht, damit die Benzinpumpe die Leitungen wieder voll Sprit drücken konnte. Dann den Choke gezogen (ohne den mag mein Fazerchen bei kalten Temperaturen nicht gern anspringen) und dann den E-Starter gedrückt... zwei, drei Umdrehungen und siehe da - sie brummte wie n kleiner Bär vor sich hin.

Nachdem ich den Motor ungefähr 5 Minuten laufen liess, stellte ich ihn wieder aus. Nun galt es, mich selbst in Montur zu werfen. Und das sollte sich schwieriger gestalten als befürchtet.

Letztendlich haben diese fiesen, gemeinen Kalorientierchen (in Verbindung mit einigen anderen körperlichen Unpässlichkeiten, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte) dazu beigetragen, dass meine Klamotten doch etwas enger waren als noch vergangenen Herbst. Aber was solls - ich wollte fahren.
Also reingezwängt.. und ab auf die Fazer. Starterknopf gedrückt und schon konnte es losgehen.



Da die Tour eine absolute Spontanaktion war, hatte ich natürlich auch keine Route ausgetüftelt. So ging es einfach der Nase nach durch die Landschaft des Vorharzes. Der Wind pfiff eisig um die Nasenspitze und nach ungefähr 1 Stunde hatte ich genug.
Das breite Grinsen im Gesicht blieb jedoch bis zum frühen Abend, bis M.S. nach Hause kam. Er guggte mich an - und grinste unweigerlich mit, da er ahnte, dass ich gefahren war.
SO ein Grinsen kann eben nur mein "Eng'lchen" in mein Gesicht zaubern!

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