Mittwoch, 4. Mai 2016

o4. Mai - Familienzuwachs

Jetzt -nach etlichen Jahren- ist es endlich soweit.
Auch wenn die Kleine weiterhin tapfer ihren Dienst tut, so war der Wunsch nach einem grösseren Motorrad immer allgegenwärtiger geworden.

Mir schwebte ja schon seit Längerem vor, mir eine grössere Maschine zuzulegen. So schön es auch mit der kleinen Fazer zu fahren ist - man merkt langsam, dass sie in die (Kilometer-)Jahre gekommen ist. Mit straffen 148tkm marschiert sie zwar noch tapfer voran, aber ich hatte immer öfter ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie auf längeren Touren fordern musste.

So kam es, dass ich die Gunst der Stunde nutzte und mich ein bisschen auf dem Motorradmarkt umsah. Ich gebe zu, dass ich ziemlich eingefahren in meiner Markenwahl gewesen bin / war.
Es kamen nur die Grosshubräumigen von Yamaha u. Kawasaki in Frage.
Honda u. Suzuki schieden für mich aus subjektiven Gründen aus.

Der absolute Favorit war -wie die letzten Jahre zuvor schon- die Yamaha FZ1 Fazer; direkt gefolgt von der Kawasaki Z1000SX.
Nach einigem Gerechne entschied ich mich für die grosse Fazer.
Die Suche bei mobile.de wurde aktiviert... der erste Suchdurchlauf ergab zwei Maschinen, die ich mir hätte anschauen wollen.

Der Plan war gut - die Durchführung war dann komplett anders.
Mein Schatz kam einen Tag später mit der erfreuten Nachricht, dass er sich auch eine grosse Fazer kaufen wolle. Seine TDM wies -nach genauerer Durchsicht- doch mehr Baustellen als zuerst befürchtet. 
Als er mir dann die Anzeige von "seiner" Fazer zeigte, dachte ich mir nur, dass das ein blöder Scherz sei. Es war genau eine jener Maschinen, die ich mir selbst anschauen wollte.
Jedoch war diese Maschine nicht die NumberOne für mich; aber dichter an meinem Wohnort.
Da Schatz sich diese Maschine jedoch sichern wollte, wurde mir die Entscheidung schnell abgenommen und ich düste ins 180km entfernte Schneverdingen, wo 'ER' auf mich wartete.

Dort angekommen, erlebte ich ein Dejavue. Genau wie damals mit meiner Kleinen stand auch diese Maschine in der hintersten Ecke, um bloss nicht gesehen zu werden. Doch ich hatte 'ihn' gesehen - meinen "Silverstorm".







Ein bisschen Geplänkel mit dem Verkäufer und wir wurden uns handelseinig.
Dennoch dauerte es noch gut eine Woche, bis ich "Silverstorm" dann wirklich bei mir zuhause willkommen heissen durfte.




Nach einem liebevollen Schmatzer auf die Kanzelspitze ("Die Frau ist verrückt!" - O-Ton meines Schatz's) gab es dann gleich noch einen kleinen, dezenten Aufkleber, um aufzuzeigen, unter welchem 'Familienwappen' der Silberne ab sofort fahren wird.


Einige kleine Veränderungen muss ich noch vornehmen; neue Puschen bekommt er demnächst auch noch - und dann stehen wir für die grossen Abenteuer zur Verfügung :)





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