Donnerstag, 5. Mai 2016

o5 - o8. Mai: Tag 1 - Himmelfahrt - im wahrsten Sinne des Wortes

Ein langes Wochenende stand uns bevor.
Nachdem ich erst am vorherigen Tag mein 'neues' Motorrad geholt hatte, ging es nun los ins erste Abenteuer.
Das Gepäck zusammen zu stellen, war schnell geschehen. Es auf der grossen Fazer zu verstauen gestaltete sich für mich -als Routinier- als ebenso schnell erledigt.

Nach einer dezenten Hilfestellung für meinen Schatz hatte auch dieser sein Gepäck sorgfältig verstaut u. verschnürt, so dass der Abfahrt nichts mehr im Wege stand.


Es sollte in die sächsische Schweiz gehen, wo eine Arbeitskollegin von meinem Schatz ihre kirchliche Hochzeit hin verlegt hat. Da sie gebürtig dort aus der Gegend kommt, kann ich den Wunsch verstehen :)

Der Donnerstag (Himmelfahrt) begrüsste uns mit strahlendem Sonnenschein. Die Anreise hatten wir über Land geplant; soll heissen - keine Autobahn. Es war die erste Gelegenheit, die neue Maschine besser kennenzulernen.

Auch wenn ich ein 'griffiges' Verhalten durch meine kleine Fazer schon gewohnt war - die grosse Fazer ist noch griffiger :)
150PS auf 1000ccm verteilt - das ist eine Hausnummer, die man erstmal verarbeiten muss, wenn man seit 13 Jahren nur ein einziges Motorrad gefahren ist. Ja, man liest richtig! Ich bin in den Jahren kein anderes Motorrad gefahren - weder zur Probe noch anderweitig. Ich war meinem "BlauemEngel" bis zuletzt treu (und werde es auch weiterhin sein).

Die Anreise gestalteten wir relativ einfach; die Bundesstrassen und grösseren Landstrassen führten uns schliesslich ans Ziel: Ohorn zwischen Bautzen u. Dresden.



Dort hatten wir in einem Landgasthof unser Zimmer reserviert.
Nachdem wir die Motorräder abgestellt hatten, konnten wir als Erstes sehen, dass hier ein zünftiges Bierfest gefeiert wurde. Himmelfahrt ist eben immer noch Vatertag!
Gegen 19 Uhr war der Spuk jedoch scheinbar vorbei - die Väter begaben sich entweder in die heimischen Betten (um ihren Rausch auszuschlafen) oder an die Grills in den eigenen Gärten.

Wir hingegen begaben uns in unser Zimmer, wo wir von einer grandiosen Aussicht begrüsst wurden.

Fensterblick durchs Fliegengitter hindurch

Da der Abend noch herrlich sonnig war, entschlossen wir uns, die hauseigene Seeterrasse aufzusuchen, wo wir unser kühles "Ankommbier" geniessen wollten.


Es gibt kein schöneres Gefühl, als nach einem schönen Motorradtag das erste kühle Bier die 'ausgedörrte' Kehle hinabrinnen zu lassen :)

Der restliche Abend verstrich dann mit leckerem Abendessen und weiteren Bieren, ehe wir uns zeitig zu Bett begaben, da wir am kommenden Tag ein wenig die Gegend erkunden wollten.


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